Ein Schulprogramm informiert die Leserin oder den Leser über die spezifischen Besonderheiten im pädagogischen Profil einer Schule. Dabei soll es für den eiligen Leser übersichtlich und in wenigen Minuten zu überschauen sein, zugleich muss es für die einzelnen Bausteine auch die Möglichkeit der vertiefenden Information bieten. Dies soll im Folgenden vor allem durch entsprechende ´Links` gewährleistet sein.

Die Formulierung der pädagogischen Leitziele der Schule muss durch die konkreten, an der Schule umgesetzten pädagogischen Programme oder Projekte belegt sein, um der Gefahr des pädagogischen ´Schönredens` zu begegnen.

Verzichtbar sind alle Hinweise auf Selbstverständlichkeiten, wie sie in den curricularen Vorgaben des Landes für die Realschulen oder im Schulgesetz verbindlich für alle Schulen aufgeführt sind. Hierzu finden sich alle erforderlichen Informationen auf den Seiten des Internetauftritts der Landesregierung.

Das Schulprogramm gibt auch Auskunft über die mittelfristigen Entwicklungsziele der Schule und die konkreten Maßnahmen, mit denen diese Ziele realisiert werden sollen.

Schulen sind heutzutage mehr denn je in einem stetigen Prozess der Veränderung begriffen. Die Abfassung eines Schulprogramms stellt von daher immer einen Kompromiss zwischen einer eher statischen Formulierung nur scheinbar unveränderlicher Leitziele und der tagesaktuellen Schulentwicklung dar. Das Schulprogramm der Realschule Lindlar wird durch die Steuergruppe der Realschule fortgeschrieben und einmal jährlich redaktionell überarbeitet.

 

Eltern, die ihr Kind an unserer Realschule anmelden, bringen der Schule ein großes Vertrauen entgegen. Daraus erwächst für alle Lehrkräfte und Mitarbeiter der Schule die Verantwortung, jedem einzelnen Kind in seiner Individualität gerecht zu werden, es in seiner Entwicklung zu begleiten und durch Fördern und Fordern zu bilden und zu erziehen und es so bestmöglich auf die Anforderungen des beruflichen und gesellschaftlichen Lebens in sozialer Verantwortung vorzubereiten.

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Die Realschule Lindlar wurde auf Beschluss des Gemeinderates vom 23.07.1964 als erste und einzige Realschule in Lindlar errichtet und nahm am 01.04.1965 mit 41 Schülerinnen und Schülern der Klasse 5 unter ihrem Gründungsrektor Werner Blum ihren Betrieb auf. Nachdem im September 1968 der Neubau, das heutige Hauptgebäude bezogen werden konnte, stiegen die Schülerzahlen kontinuierlich an. Im Schuljahr 2003/2004 erreichten sie mit insgesamt 676 Schülerinnen und Schülern ihren vorläufigen Höhepunkt.

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„Die Realschule Lindlar ist sich (…) der Bedeutung der Architektur und inneren Raumgestaltung für eine gelingende Pädagogik bewusst.“

(aus den Leitgedanken des Schulprogramms)

Der Unterrichtsraum und die Unterrichtsumgebung tragen als ´dritter Pädagoge` wesentlich zur Schaffung einer positiven Schulatmosphäre und dadurch zu verbesserten Lern- und Lebensbedingungen in der Schule bei. Die Gestaltung der einzelnen Unterrichtsräume, aber auch der Flure und sonstigen Räumlichkeiten, folgt funktional den zentralen pädagogischen Zielen der Realschule:

  • der Entwicklung von Kooperationsfähigkeit,
  • der Förderung des selbstständigen Lernens im Team und alleine,
  • der Individualisierung von Unterricht in heterogenen Lerngruppen.
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„Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, verstehen sich alle Lehrkräfte und Mitarbeiter unserer Schule als ein Team, welches in großer Offenheit miteinander für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen arbeitet.“

(aus den Leitgedanken des Schulprogramms)

Die Realschule Lindlar ist entsprechend dem Elternwillen der Lindlarer Eltern unverändert eine ´Halbtagsschule`, an der allerdings an nahezu allen Nachmittagen eine große Zahl von Schülerinnen und Schülern und ihre Lehrkräfte in der Schule lernen und arbeiten.

Das bedeutet, dass der Kernunterricht der Realschule im Klassenverband zunächst primär im Vormittagsbereich (7.30 Uhr bis 12.45 Uhr) stattfindet. In einzelnen Jahrgängen kann der Kernunterricht im Klassenverband auch nachmittags stattfinden, dies ist aber nicht die Regel. Zusätzliche Unterrichtsangebote wie individueller Förderunterricht oder freiwillige Arbeitsgemeinschaften finden somit ganz überwiegend nachmittags statt. An allen Nachmittagen mit zusätzlichen Unterrichtsangeboten (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag) findet eine pädagogische Übermittagsbetreuung statt.

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„Wir möchten deshalb unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich mit ihrer Schule in hohem Maße zu identifizieren und sich in diesem Sinne für ihre eigene Zukunft zu engagieren.“

(aus den Leitgedanken des Schulprogramms)

Je mehr Gestaltungsspielräume und Entfaltungsmöglichkeiten die Schule ihren Schülerinnen und Schüler bietet, je mehr Verantwortung sie an die Lernenden überträgt, umso größer ist das Maß an Identifikation mit der eigenen Schule. Identifikation mit den Zielen und Inhalten der eigenen Schule ist wiederum eine Grundvoraussetzung für die Bereitschaft und Motivation sich auch für sein eigenes Lernen zu engagieren.

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„Daraus erwächst für alle Lehrkräfte und Mitarbeiter der Schule die Verantwortung, jedem einzelnen Kind in seiner Individualität gerecht zu werden, es in seiner Entwicklung zu begleiten und durch Fördern und Fordern zu bilden und zu erziehen und es so bestmöglich auf die Anforderungen des beruflichen und gesellschaftlichen Lebens in sozialer Verantwortung vorzubereiten.“

(aus den Leitgedanken des Schulprogramms)

Die individuelle Förderung ist als zentrale Aufgabe aller Schulen im Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen an exponierter Stelle verankert. Sie findet deshalb auch nicht nur in diskreten Nachmittagsangeboten statt, sondern ist elementarer Bestandteil jeder einzelnen Unterrichtsstunde. Die Realschule Lindlar wird in ihrer zukünftigen pädagogischen Entwicklung auf die Formen eines binnendifferenzierenden Unterrichts noch mehr Gewicht legen müssen. Dies soll auch weiterhin durch unterstützende Lehrerfortbildungsmaßnahmen begleitet werden.

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Seit Jahren ist die intensive Berufswahlorientierung ein zentraler Bestandteil der Arbeit aller Realschulen in NRW. An der Realschule Lindlar beginnt die Berufswahlorientierung im engeren Sinne in der Klasse 8 mit der Auseinandersetzung mit verschiedenen Ausbildungsberufen, aber auch mit der Möglichkeit ein erstes schulbegleitendes Langzeitpraktikum im sozialen Bereich zu absolvieren. Im 9.Schuljahr erfolgt im Rahmen des Unterrichts ein intensives Bewerbungstraining, begleitet von individuellen Beratungsangeboten der Agentur für Arbeit und einem verpflichtenden dreiwöchigen Betriebspraktikum. Eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten wie der Besuch von Ausbildungsmessen oder zusätzliche freiwillige Ferienpraktika ergänzen das umfangreiche Programm.

Weitere Informationen folgen. Unser Konzept zur Berufswahlvorbereitung wird derzeit überarbeitet.

 

„Wir wissen, dass auch die Lehrkräfte und die Mitarbeiter der Schule selber permanenten Lern- und Veränderungsprozessen unterworfen sind und stellen uns diesen Anforderungen.“

(aus den Leitgedanken des Schulprogramms)

Die Realschule Lindlar überprüft in festen Zyklen die Qualität ihrer eigenen pädagogischen Arbeit. Dazu dient neben den standardisierten Leistungsüberprüfungen in den Jahrgangsstufen 8 (Lernstandstest) und 10 (Zentralprüfung) vor allem eine jährlich angelegte große Evaluation mit einem wissenschaftlich fundierten Instrumentarium. An dieser Erhebung sind alle Lehrkräfte, alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und deren Eltern beteiligt. Sie werden regelmäßig nach den Sommerferien durchgeführt.

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Einleitung:

Wir, die Schüler und Schülerinnen und Lehrkräfte der Realschule und der Hauptschule Lindlar, bemühen uns um ein respektvolles, tolerantes und gewaltfreies Miteinander. Jegliche Form körperlicher und verbaler Gewalt lehnen wir ab. Dazu zählen auch Formen des Mobbings sowie rassistische oder sexistische Äußerungen. Wir schreiten ein, wenn wir Zeugen irgendeiner Form von Gewalt werden. Konflikte, gleich welcher Art, sollen gewaltfrei gelöst werden. Um hierfür eine Grundlage zu schaffen, beachten wir die folgenden Regeln:

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Wo Pause ´drauf steht`, soll auch Pause ´drin sein`

Pädagogisches Konzept zur Übermittagsbetreuung an der Realschule Lindlar

Vorbemerkung

Die Realschule Lindlar nimmt als klassische ´Halbtagsschule` mit einer Vielzahl an zum Teil freiwilligen, unterrichtlichen Nachmittagsangeboten am Programm der pädagogischen Übermittagsbetreuung (auch ´partieller Ganztag`) teil. Zur Finanzierung der Angebotsstruktur greift die Realschule auf die durch das Land NRW zur Verfügung gestellten Mittel zurück.

Zentraler Leitgedanke bei der Erstellung dieses Konzeptes im Jahr 2008 war die bewusste Abkehr einer Pausenstruktur, die wesentlich aus weiteren zusätzlichen unterrichtsähnlichen Angeboten besteht (Chinesisch, Schach, Sport …). Stattdessen sollten neben dem gemeinsamen Mittagessen freies Spielen, Entspannung und Kommunikation die Pause prägen.

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Zur Begriffsklärung (Gender- Mainstreaming)

Der Begriff Gender stammt aus dem Englischen und hat sich in Deutschland als Fachbegriff eingebürgert. Während im Deutschen mit dem Wort Geschlecht das biologische Geschlecht gemeint ist, wird im englischsprachigen Raum zwischen sex und gender unterschieden:

Sex beschreibt das biologische Geschlecht mit all seinen physiologischen Merkmalen, Gender dagegen das politisch, sozial und kulturell geprägte Geschlecht sowie die Geschlechterrollen. Gender wird auf dem Weg der Sozialisation erlernt, ist gesellschaftlich strukturiert und somit beeinfluss- und veränderbar. Außerdem umfasst der Begriff Gender die Vorstellung davon, was typisch weiblich und typisch männlich ist.

Der englische Begriff Mainstreaming bedeutet übersetzt „Einbringen in den Hauptstrom“. Gemeint ist hier das Einbringen einer inhaltlichen Perspektive.

Gender- Mainstreaming ist somit als Aufgabe bei allen Entscheidungen und Prozessen in der Schule zu verstehen und bezeichnet die Strategie, die Gleichstellung von Mädchen und Jungen bzw. Frauen und Männern zu einem wichtigen Ziel in allen Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen zu machen. Mädchen/ Frauen und Jungen/ Männer sollen in ihrer Unterschiedlichkeit wahr und ernst genommen werden.

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