Wir sind eine Gruppe von ca. 20 Schülerinnen und Schülern aus der neunten und zehnten Klasse. Wir nehmen am Schüleraustausch mit unserer Partnerschule UHS in Tuscson/Arizona teil und planen den Aufenthalt der Amerikaner bei uns.

 

In dem Jahr, in dem wir nach Amerika fliegen, lernen wir Vokabeln, die wir dort gut brauchen können. Denkt nicht, dass wir nur rumsitzen und Vokabeln pauken! Herr Nitze, der die AG schon seit mehreren Jahren betreut und leitet, gibt uns amerikanische Vokabeln und "Ami-Slang", den wir gut brauchen können. Außerdem lernen wir etwas über die Kultur, das Verhalten der "Amis" und auch sonst allgemein über Amerika.

In Amerika selbst machen wir dann Ausflüge zu bekannten Orten. Museen und andere Sachen. Wir waren beispielsweise am Grand Canyon oder haben das Sonora Desert Museum besucht, in dem die Tiere der Wüste, die um Tucson herum ist, leben. Es gibt dort zum Beispiel Klapperschlangen, schwarze Witwen, Taranteln, "Road Runner", Kolibris, Wüstenhunde und vor allem Koyoten.

Den ganzen Tieren kann man dort auch in freier Natur begegnen. Wie ihr seht, können Museen auch ziemlich interessant sein. 

In den Familien unternehmen wir natürlich auch so manches. Wir gehen shoppen, besuchen landestypische Restaurants, besuchen noch andere Museen oder Sehenswürdigkeiten.

Das hört sich ja alles ganz interessant an, denkt ihr vielleicht, aber dass ihr das auch hier machen könntet.

Natürlich kann man das versuchen, aber in Amerika ist es dann nochmal ein ganz anderes Gefühl!

Erstmal sind die Klimaverhältnisse ganz anders. Es ist allerbestes Urlaubswetter mit durchschnittlich ca. 28°C in den Sommermonaten.

Die Städte sind ganz anders aufgebaut. Die Häuser und Gebäude haben ganz andere Baustile und die Geschäfte gibt es in anderer Anzahl und Dimensionen dort. Was bei uns groß ist, ist dort noch klein. In Tucson selbst gibt es mindestens zwei Shopping Malls. Die "Kleine" ist so groß, wie die Köln Arcaden. An jeder Ecke gibt es "Fressketten". Von "Mc Donalds" über "Jack in the Box" zu "Eegees" und "In&out" und "Wiener Schnitzel", um ein paar zu nennen.

Aber das allerwichtigste ist die amerikanische Freundlichkeit. Alle werden freundlich aufgenommen, begrüßt und angeredet, obwohl man sich nicht kennt. Die ganze Familienatmosphäre und sämtliche Menschen auf der Straße. Auf dem Schulhof gibt es "shake hands" und ein "hi" von vielen, obwohl man die meisten kaum kennt. Die Freundlichkeit kann man schlecht beschreiben, man muss sie erlebt haben!

In dem Jahr, in dem die Amerikaner nach Deutschland kommen, bereiten wir hier zusammen in kleinen Gruppen die Besuche von den "Sehenswürdigkeiten" vor. Eine Gruppe plant den Besuch des Bundestages und allgemein Berlin oder auch Köln. Andere wiederum organisieren ein Picknick, Grillen oder einen Bauernhofbesuch. Untereinander wird bei uns darüber diskutiert, was gemacht wird. Natürlich kann nicht alles in der Gruppe gemacht werden. Die Deutschen planen für die Amis auch Ausflüge mit der Familie oder ein oder zwei anderen. 

Vielleicht hört sich das alles etwas stressig an, aber das zusammen zu machen macht Spaß.

Wenn beide Gruppen, die Amis und die Deutschen zusammenarbeiten und zusammen alles genau planen und organisieren, wird es für jeden einzelnen ein unvergessliches Erlebnis. Damit ist nicht nur die Zeit in Amerika gemeint, sondern auch die gemeinsame Zeit in Deutschland.

Ruth S.

 

 

 


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